Viele neue Kfz-Gutachter starten motiviert in die Selbstständigkeit, stellen aber schnell fest, dass kaum Unfallanfragen eingehen. Das liegt nicht an fehlender Qualifikation und auch nicht daran, dass es zu wenig Unfälle gibt. Dieser Beitrag erklärt sachlich, warum neue Kfz-Gutachter heute schwer sichtbar werden – und weshalb gute Arbeit allein am Anfang nicht ausreicht.
Viele neue Kfz-Gutachter starten motiviert in die Selbstständigkeit.
Ausbildung abgeschlossen, Technik sitzt, die rechtlichen Grundlagen sind bekannt.
Der Markt wirkt auf den ersten Blick attraktiv.
Es gibt täglich Unfälle.
Der Bedarf an Gutachten ist da.
Trotzdem bleibt der Auftragseingang oft aus.
Die Realität sieht für viele neue Kfz-Gutachter so aus:
Wichtig vorab:
Das liegt nicht an fehlender Qualifikation.
Und auch nicht daran, dass der Markt „voll“ ist.
Der Grund liegt darin, wie Sichtbarkeit und Vertrauen heute entstehen.
Ein häufiger Gedanke bei neuen Kfz-Gutachtern ist:
„Wenn ich gute Arbeit leiste, kommen die Aufträge von selbst.“
Das ist fachlich richtig gedacht, funktioniert in der Praxis aber nicht.
Am Anfang kennt Sie niemand.
Unfallgeschädigte entscheiden unter Stress.
Sie suchen schnell Hilfe und greifen zu dem Anbieter, der sichtbar und greifbar ist.
Gute Arbeit wird erst dann relevant, wenn jemand überhaupt auf Sie aufmerksam wird.
Empfehlungen entstehen nicht automatisch durch gute Arbeit.
Sie entstehen durch bestehende Beziehungen.
Neue Kfz-Gutachter haben:
Werkstätten und Anwälte empfehlen in der Regel:
Das ist kein böser Wille, sondern Risikominimierung.
Ohne bestehenden Namen bleiben Empfehlungen am Anfang die Ausnahme.
Viele neue Gutachter setzen auf Google und hoffen, dort sichtbar zu werden.
In der Praxis ist das schwierig.
Neue Google-Unternehmensprofile haben:
Google bevorzugt Profile, die:
Ein neues Profil startet immer hinten.
Unabhängig von Qualifikation oder Motivation.
Das führt dazu, dass neue Kfz-Gutachter bei Google kaum Anfragen erhalten – selbst dann, wenn sie fachlich sehr gut aufgestellt sind.
Oft entsteht der Eindruck:
„Es gibt zu viele Kfz-Gutachter.“
In Wahrheit gibt es:
Unfallgeschädigte sehen bei Google mehrere Anbieter nebeneinander.
Sie entscheiden nicht nach Lebenslauf, sondern nach:
Wer dort nicht auftaucht oder übersehen wird, findet praktisch nicht statt.
Der Markt ist nicht leer.
Er ist unübersichtlich.
Der häufigste Fehler ist zu glauben:
„Ich baue mir erst Referenzen auf, dann kümmere ich mich um Sichtbarkeit.“
In der Realität funktioniert es umgekehrt.
Ohne Sichtbarkeit:
Sichtbarkeit ist keine Belohnung am Ende.
Sie ist Voraussetzung am Anfang.
Zusammengefasst lassen sich die häufigsten Ursachen klar benennen:
Diese Punkte haben eines gemeinsam:
Sie lösen sich nicht von selbst.
Wer neu startet, braucht:
Empfehlungen und Google Maps können später ergänzen.
Am Anfang ersetzen sie kein System.
Wie planbare Kundengewinnung grundsätzlich funktioniert, erklären wir auch hier:
Wenn neue Kfz-Gutachter kaum Aufträge bekommen, liegt das nicht an mangelnder Kompetenz.
Und auch nicht an fehlender Nachfrage.
Es liegt daran, dass Sichtbarkeit, Vertrauen und Auffindbarkeit heute aktiv aufgebaut werden müssen.
Wer das versteht, kann auch als neuer Kfz-Gutachter planbar wachsen.
Wer darauf wartet, dass es „von selbst“ läuft, verliert Zeit.
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