Viele Kfz-Gutachter stellen fest, dass die Zahl der Unfallanfragen zurückgeht oder stark schwankt. Das betrifft nicht nur neue Büros, sondern auch erfahrene Sachverständige. Die fachliche Arbeit stimmt, trotzdem kommen über Google, Empfehlungen oder Kooperationen weniger Aufträge.
Viele Kfz-Gutachter stellen fest, dass die Zahl der Unfallanfragen zurückgeht oder stark schwankt.
Das betrifft nicht nur neue Büros, sondern auch Gutachter, die seit Jahren am Markt sind.
Die Arbeit ist sauber.
Die Gutachten sind fachlich korrekt.
Die Bewertungen passen.
Trotzdem kommen weniger Aufträge als Kfz-Gutachter zustande – vor allem über Google.
Wichtig vorab:
Das liegt nicht an Ihrer Qualifikation.
Und auch nicht daran, dass es weniger Unfälle gibt.
Der Grund liegt in der Art, wie Kunden heute ihren Kfz-Gutachter finden – und wie Aufträge entstehen.
Früher reichten oft drei Dinge aus, um regelmäßig Aufträge zu bekommen:
Damit ließen sich über Jahre hinweg Unfallanfragen generieren.
Heute funktionieren diese Wege nicht mehr zuverlässig.
Nicht, weil sie falsch sind – sondern weil sie nicht planbar sind.
Empfehlungen sind persönlich und beruhen auf Vertrauen.
Für viele Gutachter sind sie immer noch eine wichtige Quelle für neue Aufträge.
Das Problem:
Empfehlungen lassen sich nicht steuern.
Wer hauptsächlich über Empfehlungen Kunden gewinnt, hat keinen Einfluss darauf,
wann und wie viele Unfallgutachten beauftragt werden.
Empfehlungen sind hilfreich.
Aber sie sind kein stabiles System zur Kundengewinnung für Kfz-Gutachter.
Viele Kfz-Gutachter bauen ihre Aufträge auf Kooperationen auf.
Solange diese stabil sind, funktioniert das gut.
In der Praxis zeigt sich jedoch:
Kooperationen können jederzeit wegfallen – oft ohne Vorankündigung.
Der entscheidende Punkt:
Diese Auftragsquellen gehören Ihnen nicht.
Sie sind abhängig von externen Entscheidungen.
Sobald sich Rahmenbedingungen ändern, sinkt die Zahl der Aufträge als Kfz-Gutachter spürbar.
Ein häufiges Szenario:
Das Google-Unternehmensprofil hat jahrelang zuverlässig Anfragen gebracht.
Dann nimmt die Sichtbarkeit ab.
Typische Gründe dafür sind:
Google Maps ist kein fester Platz.
Sichtbarkeit muss dauerhaft gepflegt und unterstützt werden.
Wer sich ausschließlich auf Google Maps verlässt, riskiert, dass die Auftragslage plötzlich einbricht.
Mehr dazu im Beitrag „Google My Business für Kfz-Gutachter – der wichtigste organische Kanal“.
Ein weit verbreiteter Gedanke ist:
„Wenn meine Gutachten gut sind, werde ich auch gefunden.“
In der Realität bewertet Google keine fachliche Qualität,
sondern Signale wie:
Ohne gezielte Maßnahmen bleibt selbst sehr gute Arbeit unsichtbar.
Das ist kein Werturteil, sondern die Funktionsweise von Google.
Zusammengefasst lassen sich die häufigsten Gründe klar benennen:
Alle diese Punkte haben eines gemeinsam:
Sie sind nicht planbar.
Empfehlungen, Kooperationen und Google Maps können funktionieren.
Aber sie lassen sich nicht steuern.
Genau deshalb stagnieren bei vielen Kfz-Gutachtern die Aufträge –
obwohl die fachliche Arbeit stimmt.
Wenn die Aufträge als Kfz-Gutachter zurückgehen, liegt das nicht an Ihnen.
Und auch nicht an mangelnder Nachfrage.
Es liegt daran, dass sich die Spielregeln der Kundengewinnung geändert haben.
Wer heute planbar Unfallgutachten schreiben möchte, braucht:
Wie moderne Kundengewinnung funktioniert, erklären wir unter anderem hier:
Ob Auffahrunfall, Parkschaden oder Totalschaden: Dein Sachverständigenbüro erscheint bei konkreten Unfallsuchen - lokal, relevant und zur richtigen Zeit.